Presseinformation

Ausbildung mit Perspektiven:

Gebäudereiniger-Handwerk bietet jungen Menschen „glänzende Aussichten“


Volles Programm: ein Tipp-Kicker-Gewinnspiel passend zur Fußball-WM, Ausbildungsfilme, die „Playmobil-Stadt der Gebäudereiniger“ locken zum Gebäudereiniger-Stand auf dem 9. AOK-Ausbildungsworkshop.

Hannover.  - Ein moderner Lehrberuf mit interessanten Perspektiven, in dem es viele freie Ausbildungsstellen gibt: Gebäudereiniger. Mit einem Informationsstand präsentiert sich die Innung auf dem 9. Ausbildungsworkshop vom 20. bis zum 23. März im Foyer der AOK, Hans-Böckler-Allee 30, in Hannover. Neben Informationsfilmen über das Handwerk können sich die Jugendlichen die „Stadt der Gebäudereiniger“ anschauen, die von einem Modellbauer für diese Veranstaltung angefertigt wurde. Ein Gewinnspiel lockt mit Preisen passend zur Fußball-WM in Hannover: Tipp-Kicker-Spiele werden unter den richtigen Antworten ausgelost. Als Ansprechpartner stehen in der gesamten AOK-Workshop-Woche Auszubildende und ihre Meister für Jugendliche, Lehrer und Eltern zur Verfügung.

Das Gebäudereiniger-Handwerk ist das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland: Mehr als 850.000 Menschen arbeiten in dieser Branche. Tendenz steigend! Die Statistik belegt: Im Jahr 2004 konnte das Gebäudereiniger-Handwerk eine Steigerung der Ausbildungszahlen um 14,5 Prozent erreichen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge konnte sogar um 23,9 Prozent gesteigert werden.

„Reinigen, pflegen, schützen“ lautet der Slogan. Das Produkt in diesem Handwerk ist Sauberkeit. Es geht um die Hygiene und das Wohlbefinden von Menschen sowie um die Werterhaltung von Gebäuden und Inventar. Die Anforderungen sind hoch. Die Gebäudereiniger arbeiten nicht mehr nur mit Wischmopp, Besen und Kehrblech. Im Team werden Gebäude innen und außen, haustechnische Anlagen sowie Verkehrsmittel und Maschinen mit Hightech gesäubert. Mit dem Gebäudemanagement bieten große Unternehmen außerdem modernes Know-how mit einem immer weiter gefassten Aufgabenspektrum an. Fundierte kaufmännische Kenntnisse gehören heute zum Handwerk. Neue Materialien und sich ständig ändernde Vorschriften und Anforderungen im Hygiene- und Umweltbereich erfordern eine zeitgemäße und praxisnahe Ausbildung.

Jeder einsatzfreudige und lernwillige Jugendliche hat eine Chance! Schon während der dreijährigen Ausbildungszeit zum/zur Gesellen/in ist die Vergütung überdurchschnittlich hoch. Für Niedersachsen gilt zurzeit: im 1. Ausbildungsjahr 513 Euro, im 2. Ausbildungsjahr 615 Euro und im 3. Ausbildungsjahr 718 Euro. Mit der Gesellenprüfung eröffnen sich weitere Berufschancen mit unterschiedlichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Zusätzlich zu dieser klassischen „Handwerkslaufbahn“ besteht die Möglichkeit der Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Reinigungs- und Hygienetechniker/in. Mit der Fachhochschulreife oder dem Meisterbrief kann an der Fachhochschule der Studiengang Dipl.- Wirtschaftsingenieur/in (Reinigungs- und Hygienetechnik) studiert werden.

Fotos „Wir sind dabei“: Impressionen auf dem 9. AOK-Ausbildungsworkshop 2006.


[Text , Fotos & Grafik: Ira Thorsting]






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